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26.05.2020 16:11 Alter: 45 days

Corona-Virus und Littering

Die IGSU ruft dazu auf, auch in Ausnahmezeiten den Abfall korrekt zu entsorgen.


Das Corona-Virus hat nicht nur unser Leben innert kürzester Zeit auf den Kopf gestellt, der Lockdown beschert uns auch in Sachen Littering eine neue Situation. Es ist zwar nichts Neues, dass das Littering jeweils im Frühling zunimmt. Die starke Reduktion des Freizeitangebots und das empfohlene «Social Distancing» sorgen nun aber dafür, dass sich die Menschen noch häufiger in der Natur und im öffentlichen Raum aufhalten: Statt sich in Gartenbeizen oder an Open-Airs zu treffen, hält sich die Bevölkerung in abgelegenen Gebieten auf – beispielsweise in Parks, auf Wanderwegen oder an Fluss- und Seeufern. Dort fehlen häufig nicht nur Abfallkübel, sondern auch die Sozialkontrolle, die die Hemmschwelle erhöht, Abfall liegen zu lassen.  

Damit dies mit der weiteren Lockerung der Corona-Massnahmen nicht zu einem Anstieg des Littering führt, setzen Städte und Gemeinden auf den bewährten Massnahmenmix aus Sensibilisierung, Abfallinfrastruktur und Bussen. Aber, in dieser speziellen Situation ist die Bevölkerung besonders gefordert: Wir haben es selbst in der Hand, ob wir uns an unserer Umgebung erfreuen können oder ob wir uns über herumliegenden Abfall ärgern müssen. Als schweizerisches Kompetenzzentrum gegen Littering möchte die IG saubere Umwelt (IGSU) die Bevölkerung deshalb dazu aufrufen, der Umwelt auch in der jetzigen Situation Sorge zu tragen.  

«Die IGSU freut sich mit der Bevölkerung über die wiedergewonnene Bewegungsfreiheit», erklärt die Geschäftsführerin Nora Steimer. «Bei aller Euphorie dürfen wir nicht vergessen, neben unserer Gesundheit auch unserem Lebensraum Sorge zu tragen – so, wie wir es auch sonst tun. Abfall gehört in den Kübel oder wird mit nach Hause genommen und dort korrekt entsorgt. Bitte haltet Euch alle daran. Vielen Dank.»

Zum gesamten Aufruf der IGSU