Grüngut (Garten, Küche)
Beim Verwertungsprozess von Grüngut handelt es sich um den Abbau bzw. Umbau von organischer Substanz durch Mikroorganismen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kompostierung und Vergärung, wobei erstgenanntes mit und letzteres ohne Sauerstoff geschieht. Durch die Grüngutverarbeitung bleibt dem Boden das wertvolle, organische Material erhalten und wird nicht durch Verbrennung zerstört.
Separatsammlung
Gesammelt werden:
- Gartenabraum
- Küchenabfälle und Speisereste
genauere Beschreibung bezüglich geeigneter Abfälle
(unverbindliche Empfehlung der Bundesämter)
Bitte beachten:
- Informieren Sie sich mit Hilfe des Entsorgungskalenders / Recyclingkalenders, welche Fraktion in ihrer Gemeinde separat gesammelt werden.
- Für grosse Äste, Stämme und Wurzeln wird teilweise ein Häckseldienst angeboten, kontaktieren Sie den Recyclingkalender oder ihre Gemeinde.
- Prüfen Sie die Möglichkeit eines Hauskomposts.
Nicht in diese Fraktion gehören:
- Fremdstoffe wie Steine, Schnüre, Büchsen, Plastik, Papier und Karton
- Erde in grossen Mengen (⇒ Entsorgung über Gartenbaufirma)
Wo gesammelt wird
Je nach Sammelsystem besteht die Möglichkeit das Grüngut an der Gemeindesammelstelle zu entsorgen oder es wird vor der Haustüre abgeholt. Zum Teil haben die Sammelstellen saisonale Öffnungszeiten.
Vorteile des Recyclings
Das Ziel der Kompostierung ist, organisches Material in den Stoffkreislauf der Natur zurückzuführen. Gleichzeitig ist Humus bodenverbessernd und erhöht die Rückhaltfähigkeit von Wasser. Je nach Nährstoffgehalt ist ausgereifter Kompost ein vollwertiger Dünger und kann den Einsatz eines chemischen Düngers ersparen.
Bei der Vergärung von Biomasse entsteht ein Biogas, welches als Treibstoff oder zur Produktion von Wärme oder Strom genutzt werden kann.
Grüngut und Bioplastics
Welche Bioplastics können mit dem Grüngut verwertet werden und welche sind Störstoffe im Verwertungsprozess? Lesen Sie mehr über das Thema Bioplastics.

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