Sammlung von Kunststoffabfällen aus Haushaltungen

Der Kanton Zürich hat am 19. Februar 2021 eine Medienmitteilung betreffend einer Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Sammlung und Verwertung von Kunststoffabfällen aus Haushalten veröffentlicht.
Die Ziele sind darin folgendermassen definiert:

Der Anteil des gesammelten Kunststoffs, der als Sekundärrohstoff (Kunststoffgranulat) zurück in den Kreislauf geht, soll mindestens 50% betragen und kontinuierlich steigen:

  • bis 2025 auf 55%
  • bis 2028 auf 60%
  • bis 2030 auf 65% und mehr
  • ab 2030: jährliche Zunahme, bis 70% erreicht sind
  • Die Qualität des Sekundärrohstoffs soll derjenigen von Primärrohstoff entsprechen.
  • Die nicht verwertbaren Restmengen müssen korrekt in einer Schweizer Entsorgungsanlage verbrannt werden – etwa in einer Kehrichtverwertungsanlage oder in einem Zementwerk.

Mit der Themenplattform «Sammlung 2025» unserer Drehscheibe Kreislaufwirtschaft wollen wir die Rezyklierbarkeit, Sammlung und Verwertung von Verpackungen und Produkten in Zusammenarbeit mit der gesamten Wertschöpfungskette vorantreiben.

Eine schweizweite Koordination und die Realisierung von Synergien ist das Ziel der Themenplattform. Für die Realisierung sollen zum Beispiel klare Ziele gesetzt werden, die ein hochwertiges Recycling ermöglichen, welches auch transparent aufgezeigt wird. Kritische Faktoren sind dabei auch eine schweizweite Koordination, die Finanzierung und das hochwertige Recycling (gute Rezyklat-Qualität mit Nachfrage aus dem Markt). Dabei sind wir auch in engem Kontakt mit dem Bund und der Politik, notabene im Sinne der Umsetzung der Motion von Nationalrat Dobler 20.3695: Die Schweiz soll mehr Plastik rezyklieren und der parlamentarischen Initiative der UREK-N 20.433: Schweizer Kreislaufwirtschaft stärken.